917 Milliarden E-Mails werden allein in Deutschland in diesem Jahr versendet, fand die ARD ZDF Studie heraus. Im B2B Bereich zählt die E-Mail nach wie vor zu den wichtigsten digitalen Medien, um mit Kunden, Partnern und Interessenten zu kommunizieren. Doch worauf sollten Sie achten, wenn Sie sich für eine E-Mail-Marketing Software entscheiden, die Sie in Ihrem Unternehmen einführen? Der folgende Artikel gibt Ihnen wichtige Entscheidungsparameter an die Hand, um die für Sie passende Email-Marketing-Lösung zu finden.

Vergleich von E-Mail-Marketing-Tools

Größter Marktüberblick über E-Mail-Marketing-Lösungen für Unternehmen im DACH-Markt

Unsere Partnerplattform contentmanager.de hat eine umfassende Marktanalyse von Newsletter-Software erstellt, die gratis über den folgenden Link beziehbar ist.

https://www.contentmanager.de/nachrichten/contentmanager-de-praesentiert-deutschlands-groesster-e-mail-marketing-software-vergleich/

In der Studie wurden über 50 Kriterien identifiziert, die bei der Auswahl der richtigen Lösung helfen. Bei den Email-Tools wurden insgesamt 19 Lösungen miteinander verglichen. Dabei handelt es sich im Einzelnen um die Lösungen von  Agnitas, Benchmark Email, Clever Elements, CleverReach, ELAINE, empaction, Episerver Campaign, Evalanche, eyepin Marketing Suite, GTC E-Mail-Versand, HubSpot Marketing Hub Starter, LianaMailer, Maileon, mailingwork, Main-In-One, Mailjet, Newsletter2Go, NEWSTROLL und rapidmail.

Basisfeatures sind bei fast allen Lösungen abgedeckt

Zu den abgefragten Basisfeatures zählen die Verfügbarkeit von Editoren, Testversand und die Möglichkeit, E-Mails zeitlich gesteuert zu versenden. Ebenso wurde die Personalisierbarkeit von E-Mails geprüft, um die Adressaten persönlich anzusprechen. Die meisten Lösungen haben bei diesen Produkteigenschaften alle Punkte abgeräumt.

Die Automatisierbarkeit von Kampagnen und das Scoring von E-Mail-Abonnenten ist nicht bei allen Anbietern verfügbar. Außerdem unterscheiden einige Anbieter bei den Features zwischen der normalen und professionellen oder Enterprise-Version, die auch mit einem anderen Preis einsetzbar ist.

E-Mail Marketing inhouse oder als SaaS

Immer noch setzen viele deutsche Unternehmen auf den Einsatz eigener Rechenzentren, insbesondere dann, wenn es sich um Kundendaten handelt. Aus diesem Grund wurde im Marktüberblick auch abgefragt, ob Anbieter den Einsatz der Software auf eigenen Servern ermöglichen. Die meisten Email-Marketing-Lösungsanbieter bieten aber nur SaaS, also Software as a Service an, was bedeutet, dass die Software nur über die Website und Server der Anbieter zu nutzen ist. Einige wenige bieten die Möglichkeit, die Software auf Firmenservern zu installieren und zu betreiben.

Große Unterschiede im Preis und Komplexität

Die Namen der Anbieter von Newsletter-Software zeigen schnell, dass es sich um ein paar Schwergewichte und um kleinere Anbieter handelt. Die Schwergewichte bieten meist kein losgelöstes Email-Tool, sondern eine komplette Marketing-Suite, die verschiedenste Marketing-Aktivitäten mit Software-Infrastruktur unterstützt. In vielen Fällen führt das zu einem anderen bzw. höheren Preis-Ansatz, da der Kunde in diesem Fall mehr erwirbt, als „nur“ ein Newsletter-Tool.

Typischerweise hängt die Anzahl der versendeten Newsletter pro Monat oder die Anzahl der Newsletter-Abonnenten mit der Preishöhe zusammen, die ein Unternehmen kalkulieren muss. Ein paar Anbieter bieten ihre Lösung auch für 0 Euro, also gratis an, soweit Sie eine bestimmte Höhe an versendeten E-Mails nicht überschreiten. Dieser Einstieg ist aber eher kleinen Unternehmen und Freelancern vorbehalten. Der Marktüberblick von contentmanager.de hat sowohl die Preis-Systeme der Anbieter als auch zusätzliche Services unter die Lupe genommen, die für eine Entscheidung der richtigen Lösung essentiell ist.

Die Einführung der E-Mail-Marketing-Software im Unternehmen

Je nach Unternehmensgröße sollte man genug Zeit einplanen, um eine Newsletter-Lösung im Haus einzuführen. Bestehende Prozesse sollten hinterfragt werden. Vielleicht müssen neue Freigabeprozesse im Tool integriert werden. Ebenso werden Rechte und Rollen hinterlegt. Eine Schulung der Lösung sollte eingeplant werden. Auch diverse Tests und der Import der bestehenden Adressdaten benötigt Zeit. Soweit Sie eine Integration in Ihre Systemlandschaft – zum Beispiel ins CMS-System wünschen, müssen die entsprechenden Schnittstellen geprüft oder sogar noch programmiert werden. Bedenken Sie auch, dass das Tool selbst nur Mittel zum Zweck ist. Wenn Sie im E-Mail Marketing bereits ein alter Hase sind, muss ich Ihnen dazu nichts mehr erklären. Wenn Sie sich aber erstmalig professionell dem Thema nähern, sollten Sie ein E-Mail-Marketing-Konzept erstellen. Dazu zählt zum Beispiel, dass Sie Ihre Inhalte festlegen, Zielgruppen und Personas beschreiben und die Ziele selbst definieren und mit Kennzahlen hinterlegen. Erst wenn Sie diese Basisarbeit erledigt haben, können Sie sinnvoll ein solches Tool einführen und auch betreiben. Hinterfragen Sie ebenso, wie viel Ressourcen  Sie im Unternehmen darauf verwenden können. Professionelles Email-Marketing kostet Zeit. Ein monatlicher Newsletter ist zu Beginn weniger aufwändig als ein wöchentlicher Newsletter. Und auch die Generierung von Newsletter-Abonnenten sollten Sie prüfen. Natürlich hat der Marktüberblick von contentmanager.de auch die DSGVO-Konformität der Lösungen betrachtet.

Am Ende der Software-Entscheidung raten wir dazu, mindestens drei Lösungen im Detail zu prüfen. Hier kann eine Testlizenz oder eine Online-Demo vom Anbieter hilfreich sein, um die tatsächliche Entscheidung für ein Tool zu fällen.

Im ersten Schritt laden Sie am besten den Gratis-Marktüberblick hier herunter.

Viel Erfolg beim E-Mail-Marketing!

Written by Frank Mühlenbeck

Eine zweistellige Zahl an Unternehmensgründungen in drei Ländern, acht eigene Bücher über Digitales Marketing und zahlreiche Beratungsprojekte bei mittelständischen und großen Firmen machen Mühlenbeck zu einem gefragten Referenten und Experten für digitale Geschäftsmodelle. Er begleitet Unternehmen in der Digitalen Transformation.